AKTUELL LÄUFT: ENDGAMES - WAITING FOR ANOTHER CHANCE

Potsdamer Forscher kritisieren US-Einreisepolitik

Der Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber, bezeichnet die von US-Präsident Donald Trump eingeführte neue Regelung als „besorgniserregenden Angriff auf die gesellschaftliche Toleranz und damit auch auf die Freiheit der Wissenschaft“. Da es an den Potsdamer Instituten Mitarbeiter, Doktoranden und Forscher aus viele Teilen der Welt gibt, z.B. auch aus Iran und Syrien können die Folgen gravierend sein. „Wissenschaft und Forschung brauchen den freien, offenen und unvoreingenommenen Austausch“, äußerten sich die drei Wissenschaftlichen Direktoren des Institute of Advanced Sustainability Studies (IASS), Mark Lawrence, Patrizia Nanz und Ortwin Renn. Der Wissenschaftliche Vorstand des Geoforschungszentrums (GFZ), Reinhard Hüttl meint dazu: „Eine längerfristige Einschränkung der Reisefreiheit in die USA hätte zur Folge, dass Austausch und Kooperationen erschwert werden.“

(aus: PNN)

Schreiben Sie einen Kommentar

© 2017 | Babelsberg Hitradio GmbH | Alle Rechte vorbehalten | Impressum | AGB