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Baden im Heiligen See bald eingeschränkt?

Schlösserstiftung und Stadt wollen beim Naturschutz enger zusammenarbeiten. Badende und Picknickende haben in den letzten Jahren erhebliche Schäden an den Ufern hinterlassen. Bekanntlich wird das Baden nur am Ostufer des Gewässers von der Stiftung geduldet, am Westufer ist es verboten. Genau dort hatten aber Sonnenhungrige in den vergangenen Jahren vermehrt neue Badestellen eröffnet. Im Sommer tummeln sich täglich bis zu 4000 Menschen auf den Wiesen und an den Seeufern. Der Bestand an Biotopen sei um 40% zurück gegangen sagte Hartmut Dorgerloh, Generaldirektor der Schlösserstiftung. Generell wollen Stadt und Stiftung beim Thema Natur- und Denkmalschutz künftig weiter eng zusammenarbeiten. Eine entsprechende, auf zehn Jahre angelegte Vereinbarung unterzeichneten Bürgermeister Jakobs und Stiftungschef Dorgerloh am 3. Februar im Palmensaal der Orangerie im Neuen Garten. Nicht zuletzt geht es auch um den Schutz einer seltenen und streng geschützten Fischart, die im Heiligen See lebt, den Steinbeißer. Er freue sich sehr, dass die Wasserqualität des Heiligen Sees so gut sei, dass das Gewässer einer so seltenen Fischart eine Heimat bieten könne, erklärte der Generaldirektor. Auch solche Dinge müsse man im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankern, damit der Wert des Welterbes angemessen hoch eingeschätzt werde. Auch die Stadt habe in diesem Bereich dazugelernt, sagte Dorgerloh. „Beide Seiten verstehen jetzt besser, was Gartendenkmalpflege alles bedeutet.“

 

Quelle: PNN

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